Gehetzt, gestresst und von Versagensängsten geplagt? Die meisten kennen das Gefühl aus dem Arbeits- oder Privatleben, denn beinahe jeder hat schon einmal in Phasen starker Belastung mit ungesundem Stress reagiert. Eine wichtige Komponente ist dabei der Atem. Unter steigendem Druck wird fast jeder zum „Flachatmer“ – der Atemrhythmus ist dann kurz und oberflächlich.
Eine gesunde Vollatmung ist bei Führungskräften eher selten anzutreffen. Das ist besonders problematisch da 30 bis 40 Prozent des Atemsauerstoffs für die Hirnarbeit benötigt werden. Bei Flachatmern bleiben also Teile des Organismus unterversorgt. Die Konsequenzen sind Magen-Darm-Störungen, Schlafstörungen, Herzbeschwerden, Schweißausbruch, Zittern und mehr.
Bevor es so weit kommt, gibt es eine Vielzahl von Symptomen, die hellhörig machen sollten: Konzentrationsmangel, Unsicherheit, Kraftlosigkeit und Stress sind oft erste Anzeichen. Daraus folgen überzogene Ängste, Fehlentscheidungen, eine ungünstige Körpersprache und mangelnde stimmliche Überzeugungskraft.
Insbesondere unsere Ängste nehmen uns sprichwörtlich die Luft zum Atmen. Jeder Mensch atmet täglich rund 20.000-mal. Umso trauriger, dass fast niemand es mehr richtig kann. Der Atem selbst ist faszinierenderweise in solchen Situationen und Zeiten das wirksamste Hilfsmittel. In Stress- und Angstzuständen spüren wir den Atem – wenn überhaupt – nur im oberen Bereich des Körpers. Es gelingt selten, richtig durchzuatmen. Erhält der Atem wieder mehr Raum im Körper, verliert die Angst mehr und mehr ihre Macht. (Quelle: openPR)
Weitere Informationen finden Sie unter www.unger-dialog.de [3]
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